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Fitbit Versa

Fitbit Versa im Praxistest

Fitbit hat mir die Fitbit Versa zum Testen zur Verfügung gestellt. Der Fitnesstracker ähnelt mit diesem Modell eher ein Smartwatch, als einem Fitnesstracker. Nichtsdestotrotz ist die Fitbit Versa auch für Sportler nach wie vor einen Blick wert.

Design

Im Vergleich zu der Fitbit Ionic sieht die Fitbit Versa deutlich eleganter aus. Die abgerundeten Ecken und das quadratische Displayformat ähneln sehr stark der Apple Watch. Das Aluminiumgehäuse ist verfügbar in drei Farben. Es gibt eine schwarze, silberne und roségoldene Variante. Das ca. 1cm dicke Gehäuse wirkt durch die leicht angedeutete Kegelform sehr grazil.

Anstelle der Digital Crown gibt es insgesamt 3 Tasten an der Smartwatch. Mit der Taste auf der linken Seite des Gehäuses, könnt ihr das Display an- und ausschalten oder mit einem langen Tastendruck die Musiksteuerung vornehmen, die Benachrichtigungen steuern und die Bildschirmhelligkeit verändern. Mit den beiden Tasten auf der rechten Seite könnt ihr ein Workout starten oder einen Wecker einstellen.

Wie bei der Apple Watch könnt ihr die Armbänder austauschen. Neben klassischen Lederarmbändern gibt es Varianten aus Silikon, Metall oder Stoff. Die Armbänder bewegen sich in einem finanziellen Rahmen von ca. 30€ – 100€. Bisher habe ich nur das Silikonarmband testen können. Dieses ist hochwertig verarbeitet und hat einen guten Tragekomfort. Es ist nicht zu weich und auch nicht zu hart für meinen Geschmack. Die Silikonarmbänder gibt es in sechs verschiedenen und sehr dezenten Farben. Die mitgelieferten Armbänder, welche ihr bei dem Kauf einer neuen Fitbit Versa erhaltet gibt es in zwei verschiedenen Varianten. Eine kurze und und lange Variante. Bereits die kleine Armbandvariante passt jedoch ohne Probleme an mein Handgelenk.

Auf der Fitbit Versa können Apps installiert werden.

Auf der Fitbit Versa können Apps installiert werden.

Display

Die Fitbit Versa hat einen LCD-Touchscreen. Fitbit hat sich also gegen ein OLED Display entschieden. Die Farben sehen gut aus auf dem kleinen 2,5cm  x 2,5cm Display. Allerdings sind die Kontraste bei einem LCD Bildschirm nicht so fein. Dies fällt insbesondere dann auf, wenn man ein Zifferblatt auf schwarzen Hintergrund ausgewählt hat. Schwarz ist in diesem Fall dann nicht 100% schwarz und der recht breite Rahmen der Fitbit Versa fällt dann häufig unangenehm auf. Dafür befindet sich jedoch in dem Rahmen ein Helligkeitssensor, der die Bildschirmhelligkeit an die Umgebungshelligkeit anpasst.

In der Praxis soll beim heben der Hand das Display der Smartwatch automatisch aufleuchten. Das tut es auch … manchmal – nur sehr, sehr langsam. Für meinen Geschmack zu langsam. Wie bei der Apple Watch der 1. und 2. Generation sollte man den Arm bereits 1 Sekunde bevor man auf das Display guckt, angehoben haben. Das nervt sieht bestimmt aber auch sehr lustig aus, wenn man nicht 2 Sekunden lang auf die Schmartwatch gucken möchte. Ich hoffe es gibt für die Reaktionszeit für das Display ein Softwareupdate. Aktuell drücke ich einfach immer irgendeine Taste um das Display zu aktivieren.

Akku

Die Akkulaufzeit der Fitbit Versa ist wirklich der Hammer! Zum ersten mal konnte ich mit einer Smartwatch (keine Hybridwatch) ohne Ladegerät über das Wochenende in den Urlaub fahren. Nach 3 Tagen Dauereinsatz hatte ich sogar immer noch 50% Akku-Leistung. Bravo!

Laden könnt ihr die Smartwatch über eine Ladeschale. Innerhalb von einer paar Stunden ist die Versa dann auch wieder voll aufgeladen. Leider könnt ihr die Smartwatch jedoch nicht als Nachttischlampe benutzen. In der Ladeschale kann man die Uhr kaum benutzen.

Funktionen

Benachrichtigungen, Musikwiedergabe ohne Smartphone, Wecker, Wettervorschau, Workout-Assistent, bargeldloses bezahlen und vieles mehr ist mit der Versa möglich. Und das sind nur die Funktionen, die euch in der Werkseinstellungen zur Verfügung stehen. Im App-Store könnt ihr viele weitere nützliche Programme finde wie zum Beispiel News-Apps oder Apps für den öffentlichen Nahverkehr, eine Kalender-App und so weiter. Natürlich gibt es nicht so viele Apps wie auf dem Smartphone. Die Auswahl auf der Smartwatch kann sich aber sicherlich sehen lassen.

Ein weiteres Feauture der Fitbit Versa ist die Schwimm-Funktion. Die Smartwatch von Fitbit ist nämlich wasserdicht und das finde ich super praktisch. Sei es auch nur deswegen, weil man morgens unter der Dusche keine Lust hat, die Smartwatch abzulegen.

In der Fitbit App auf eurem Smartphone könnt ihr unglaublich viele Designs für euer Zifferblatt aussuchen. Für meinen Geschmack waren die meisten Designs jedoch viel zu überladen. Ich hoffe Fitbit stellt bei dem nächsten Update weitere Designs vor. Des weiteren würde ich mich über mehr Einstellungsoptionen wie bei der Apple Watch freuen. Es ist bisher leider unmöglich bestehende Designs auszuwählen und zusätzlich die Schrittzahl, den Puls oder weitere Infos als Komplikation einblenden zu lassen.

 

Auf einen Blick

Marke Fitbit
Modell Versa
Farben silber, grau, roségold
WLAN-Antenne vorhanden
Display LCD
Lautsprecher nicht vorhanden
Akkulaufzeit ca. 4 Tage
Preis 200 Euro

                	

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