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CalDigit USB-C Pro Dock

Docking Station für das MacBook Pro 16″

In diesem Beitrag möchte ich euch den CalDigit USB-C Pro Dock* vorstellen, eine qualitativ hochwertige und bezahlbare Thunderbolt 3 Docking Station für mein neues MacBook Pro 16″. Der USB-C Pro Dock ergänzt das Line-Up von CalDigit im mittleren Preissegment und kann wie das Flaggschiff-Modell (TS3 PLUS*) Laptops mit bis zu 85W aufladen. Im unmittelbaren Vergleich ist der USB-C Pro Dock von CalDigit ein richtiges Schnäppchen. Ich habe die Docking Station seit ca. einem Monat jeden Tag im Einsatz und möchte euch über meine bisherigen Erfahrungen berichten.

Anschlüsse

Ich habe mich für für den USB-C Pro Dock von CalDigit entschieden, weil er mit Abstand am günstigsten ist und ich bisher von dem TS3 Plus nur positives Feedback gehört habe. Auch das Design gefällt mir im Vergleich zu dem TS3 besser, weil es sehr unauffällig ist. Die Anschlüsse von dem Pro Dock sind genau an den richtigen Stellen. An der Vorderseite befindet sich ein SD-Karten Slot sowie ein USB-C und USB 3.2 Anschluss. Dazu kommt dann noch ein Kopfhörer-Anschluss. Auf der Rückseite gibt es einen Gigabit-Ethernet Anschluss, zwei mal USB 3.2, ein mal Thunderbolt 3 für das MacBook und zwei mal Displayport 1.2 sowie den Netzanschluss. Für mich reichen die Anschlüsse auf jeden Fall.

Verarbeitung

Die Verarbeitung von dem USB-C Pro Dock ist wirklich sehr gut. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und passt farblich sehr gut zu meinem MacBook Pro in Space Gray. Die Dockingstation gibt es aber auch in Silber. Das Netzteil für den Dock ist entsprechend der Leistung ziemlich groß. Auf der Vorderseite des Pro Docks ist eine blaue LED, die leuchtet, wenn ihr ein Laptop mit dem Gerät verbindet. Für meinen Geschmack ist das Licht etwas hell. Es wäre schön, wenn man diese Option ausschalten könnte, weil ich auch von meinem MacBook ein Audio-Feedback bekomme, wenn es mit der Dockingstation verbunden ist. Das Thunderbolt 3 Kabel, welches mit dem Dock mitgeliefert wird hat eine Länge von 0,7 Metern. Das reicht aus um das MacBook Pro in unmittelbarer Nähe anzuschließen.

Der Pro Dock erkennt in 99% aller Fälle mein MacBook. Manchmal muss ich den Pro Dock neu starten, wenn kein Bildsignal auf meinem Monitor ankommt. Spulenfiepen habe ich bisher nur einmal sehr leise gehört. In diesem Fall habe ich mein MacBook einfach nochmal neu angeschlossen.

Vergleich mit anderen Docks

CalDigitCalDigitElgatoBelkin
TS3 PLUSPro DockThunderbolt 3 DockThunderbolt 3 Dock Pro
2x Thunderbolt 3 40 Gbit / s, DisplayPort 1.2,
5x USB-A
1 USB-C 3.1 Gen 1 (5 Gb / s),
1x USB-C 3.1 Gen2 (nur 10 Gb / s Daten),
Gigabit Ethernet,
UHS-II SD-Kartensteckplatz (SD 4.0),
Optisches Audio (S / PDIF),
3,5 mm Stereo Audio Ein- und Ausgang
1 x Thunderbolt 3 (abwärtskompatibel mit USB-C),
2 x DisplayPort 1.2,
3 x USB 3.2 Typ A (5 Gb / s),
1 x USB-C 3.2 Gen 2 (10 Gb / s Daten Nur), Gigabit-Ethernet,
UHS-II-SD-Kartensteckplatz (SD 4.0),
3,5-mm-Combo-Audioanschluss
2 x Thunderbolt™ 3 (USB-C),
1 x DisplayPort,
1 x Gigabit Ethernet,
3 x USB 3.0,
1 x 3,5 mm Kopfhörerausgang, 1 x 3,5 mm Mikrofoneingang
1 x USB-A 3.1-Anschluss
1 x USB-C 3.1-Anschluss
1 x SD-Kartenleser
1 x Audio-Ein-/Ausgang
1 x Thunderbolt 3-Kabel (für Laptops)
1 x Thunderbolt 3-Anschluss (für Peripheriegeräte)
1x DisplayPort-Anschluss
1 x GB-Ethernet-Anschluss
4 x USB-A-3.0-Anschuss
314 €220 €270 €362 €

Software

Auf der Webseite von CalDigit gibt es eine große Auswahl an Software und Firmware-Updates. Auch für den Pro Dock gibt es ein aktuelles Firmwareupdate. Ein neues Firmwareupdate soll demnächst die Ladeleistung für das MacBook Pro von 85W auf 87W erhöhen. Wie cool ist das denn?! (Selbst 85W reichen für das MacBook Pro 16″ ohne Probleme. Aber schnelleres Laden ist natürlich sehr nett.)

Neben diesem Update kann man sich kostenlos die CalDigit Docking Station Utitlity installieren. Dieses Programm gibt es aktuell leider nur für Macs. Es kann dazu verwendet werden, gleichzeitig, alle angeschlossenen Geräte auszuwerfen. Da ich häufig bis zu drei USB-Geräte an dem Dock angeschlossen hatte, war das sehr hilfreich.

Hinweis

Da ich einen älteren Dell-Monitor habe ohne Display Port Anschluss (sondern HDMI und DVI) möchte ich euch noch einen Hinweis geben. Es reicht nicht aus ein Display Port auf HDMI Kabel zu kaufen. Ihr braucht zwischen der Quelle (Dock) und dem Monitor einen aktiven Display Port Adapter*. Ohne dieses Kabel kommt sonst kein Signal bei dem Monitor an, wenn ihr keinen Display Port 1.2 Anschluss habt. Solltet ihr andere Probleme haben, dann kann ich euch die Support-Seite von CalDigit empfehlen.

Fazit

Ich bin sehr glücklich mit meiner Auswahl. Für ca. 200€ habe ich eine Dockingstation bekommen, die genau das hält, was sie verspricht. Der Support von CalDigit ist sehr gut und die regelmäßigen Updates für den Dock werten das Gerät regelmäßig auf.

Links mit Stern (*) sind Affiliate Links. Mehr dazu hier.

6 Comments

  1. Julian

    11. Juli 2020 at 12:30

    Sehr hilfreicher Artikel. Danke dafür!

    Ich hätte nur eine Frage:

    Wenn ich auf der Rückseite das MacBook Ladegerät nicht einstecke und die Dockingstation nur Über ihr Netzteil laufen lasse, wird dann mein MacBook trotzdem geladen?

    Wenn nein, funktioniert die Bildübertragung auf die Monitore trotzdem?

    1. JanNik

      11. Juli 2020 at 19:40

      Hallo Julian,

      du brauchst das MacBook Ladegerät in Verbindung mit der Dockingstation nicht mehr. Es reicht lediglich die Dockingstation über das mitgelieferte Netzteil mit dem Strom zu verbinden. Um das MacBook dann mit der Dockingstation zu verbinden wird extra ein Thunderbolt 3 Kabel mitgeliefert. Dieses lädt das Macbook mit bis zu 87W auf. Die Bildschirmübertragung, Datenübertragung und der Ladevorgang funktionieren also ohne MacBook Netzteil ohne Probleme.

      Ich hoffe, dass ich deine Frage beantworten konnte. Ansonsten schreibe mir gerne nochmal.

      Viele Grüße!

  2. Julian

    11. Juli 2020 at 23:33

    Hallo Jannik,

    Vielen Dank für Deine Anwort!

    Ich suche nach einer Möglichkeit alle Vorzüge einer Docking Station zu haben, außer dass das Gerät automatisch geladen wird, sobald es mit der Dockingstation verbunden ist.
    Hintergrund ist, dass ich mein MacBook Air keinem Dauerladen/Dauerstrom aussetzen will.

    War oben etwas missverständlich ausgedrückt.

    Funktioniert das mit der Docking Station?

    LG

    1. JanNik

      13. Juli 2020 at 10:24

      Leider lädt die Docking Station dein MacBook immer, wenn du die beiden Komponenten miteinander verbindest. Die Meinungen gehen da sehr stark auseinander, inwiefern das „Dauerladen“ einen Einfluss auf den Akku haben. Sobald der Akku zu 100 Prozent geladen ist, wird das MacBook aber nicht mehr geladen.

      Für mich ist die Docking Station wunderbar, weil ich nur ein Kabel benötige für meine Festplatten, Monitore etc.

      Alternativ kann ich dir meinen Artikel zu dem Satechi USB-C Hub empfehlen. Dieser Hub benötigt keine externe Stromquelle und ist deswegen sehr portabel und läft das Macbook nicht permanent. Solltest du trotzdem Strom benötigen, kannst du den Hub auch zum Laden verwenden.

      Viele Grüße!

  3. Jan

    11. Oktober 2020 at 12:12

    Laufen die DisplayPorts am Macbook Pro 15 (2019) nur als gespiegelte Monitore oder können diese separat genutzt werden, sprich erweiternd? Lassen sich damit auch im „Clamshell“-Mode zwei Monitore betreiben, sodass unterschiedliche Bilder angezeigt werden?

    Viele Grüße,
    Jan

    1. JanNik

      11. Oktober 2020 at 12:53

      Hallo Jan,

      es gibt sowohl einen gespiegelten als auch einen erweiterten Modus für die beiden DisplayPort (1.2) Anschlüsse.

      An meinem 16″ MacBook Pro kann ich auch zwei Monitore im Clamshell-Modus betreiben. Mich würde es wundern, wenn das bei deinem MacBook Pro 15″ nicht der Fall wäre.

      Viele Grüße!

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