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iPhone 13 mini in der Hand

iPhone 13 mini

Nach vielen Jahren habe ich es endlich wieder gewagt, mir ein neues iPhone zu kaufen. Mein bisheriges iPhone, das iPhone 7 Plus hat einfach nach der Akkuwechsel vor zwei Jahren noch einen verdammt guten Job gemacht. Außerdem wird sogar die aktuelle Software bei diesem Gerät unterstützt. Davon abgesehen ist das Design mittlerweile schon deutlich in die Jahre gekommen. Seit dem iPhone X gibt es ein neues Design, welches deutlich frischer ist und ohne den großen Displayrahmen viel moderner aussieht. Nur die kleine „Notch“ verhindert, dass das Display das ganze Gehäuse ausfüllt. Das rahmenlose Design hat dazu geführt, dass die Bildschirme über die letzten Jahre weiterhin stark wachsen.

Das iPhone 7 Plus war ein wirklich großes Gerät und hat mich von der Displaygröße damals überzeugt. Die Gesamtgröße hat mir in den letzten Jahren allerdings nicht mehr zugesagt und deswegen hat mich das iPhone mini sehr angesprochen. Der Bildschirm ist im Vergleich zu dem iPhone 7 Plus fast gleich groß, hat allerdings ein sehr kompaktes Gehäuse.

Das iPhone mit dem Zusatz „mini“ gibt es nicht erst seit diesem Jahr. Schon im letzten Jahr wurde das iPhone 12 mini vorgestellt. In diesem Jahr wurde ein kleines Update mit dem iPhone 13 mini* präsentiert. Neben einem helleren Bildschirm soll das neue Gerät eine bessere Laufzeit haben. Diese war bisher bei dem iPhone 12 mini deutlich in der Kritik. Auch der Speicherplatz wurde bei dem neuen iPhone mini angepasst. Die kleinste Variante beginnt aktuell bei 128GB und nicht mehr bei 64GB. Da die Preise seit dem iPhone 12 mini nicht angepasst wurden, bedeutet diese Speicheranpassung sogar ein Kostennachlass von ca. 50 Euro.

Praxiserfahrung

Selbstverständlich ist der Wechsel von dem iPhone 7 Plus zum iPhone 13 mini sehr groß und ein Vergleich zu vorherigen Modellen aus praktischer Sicht eigentlich unmöglich. Ich versuche mit diesem Beitrag meine neuen Erfahrungen im Alltag mit dem neuen iPhone mini mit euch zu teilen.

Die beiden Varianten des iPhone 13 haben praktisch eine identische technische Ausstattung. Dies hat mich insbesondere bei der Kamera sehr gefreut, weil ich mich dem kleinen Modell keinerlei Abstriche machen musste. Das gilt übrigens auch für die beiden neuen Pro Modelle. Das iPhone 13 mini macht tolle Aufnahmen mit dem Standardobjektiv. Die Fotos sind scharf, kontrastreich und sind auch in Gegenlichtsituationen unschlagbar. Ein Tele-Objektiv gibt es leider nicht bei dem iPhone 13 mini. Apple hat sich bei der zweiten Linse für ein Weitwinkel-Objektiv entschieden. Dieses bietet euch tolle neue Perspektiven und Ausschnitte. Aufnahmen von kleinen und großen Räumen oder Gebäuden können ohne Probleme eingefangen werden. Leider lässt die Qualität dieser Bilder vor allem an den Rändern stark nach, weshalb die Bilder zwar einen starken wow-Effekt haben, allerdings eher nicht in Postergröße ausgedruckt werden sollten.

Fotografiert mit dem iPhone 13 mini

Abstriche müssen allerdings, zumindest bei der mini-Variante, bei dem Akku gemacht werden. Im Vergleich zum iPhone 7 Plus habe ich teilweise sehr stark mit dem Akku zu kämpfen. Obwohl Apple bei dem iPhone 13 mini an einem größeren Akku gearbeitet hat, mit dem im Vergleich zum iPhone 12 mini bis zu 1,5 h mehr Nutzungsdauer vorgesehen sind, komme ich sehr häufig an die Grenzen von dem Akku. Grundsätzlich ist es auf jeden Fall möglich das iPhone 13 mini einen Tag lang zu verwenden. Solltet ihr jedoch viele Fotos und Videos machen, einige Stunden das Safari verwenden und regelmäßig eure Mails checken, lauft ihr schnell Gefahr mitten am Tag nur noch 30 Prozent Akku zu haben. Deswegen rate ich absoluten Power-Usern eher von diesem Gerät ab. Mir fällt die geringere Akku-Kapazität zwar auf, ich kann allerdings damit gut leben. Vielleicht werde ich mir für längere Reisen oder Konferenzen die externe MagSafe Batterie anschaffen, um zumindest in diesen Situationen besser vorbereitet zu sein.

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