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Das iPhone X im Praxistest

Nachdem ich in den letzten Monaten etwas inaktiv auf meinem Blog war, biete ich euch einen sehr spannenden iPhone X Erfahrungsbericht. Dank 1&1 durfte ich das neue Flaggschiff in den letzten Wochen ausgiebig testen und kann euch meine Meinung zu dem neuen iPhone endlich mitteilen.

 

Der erste Eindruck vom iPhone X

Auf den ersten Blick ist das iPhone X im Vergleich zu dem iPhone 7 Plus oder iPhone 8 Plus etwas geschrumpft. Es liegt jetzt besser in der Hand und fühlt sich auch deutlich besser an. Die Rückseite besteht wie bei dem alten iPhone 4 aus Glas. Mir gefällt das deutlich besser, weil es zum Einen deutlich besser in der Hand liegt (bei dem Albgehäuse hatte ich immer Sorge mir rutscht das iPhone aus der Hand), und zum Anderen, weil es deutlich hochwertiger wirkt.

Die abgerundeten Ecken vom iPhone X sind aus polierteren Edelstahl und sorgen für einen deutlichen Gewichtsunterschied zu meinem iPhone 7 Plus. Die Kamera schaut nach wie vor aus dem Gehäuse hervor, wurde nur um 90° gedreht.

Kommen wir nun zum wirklich besonderen des neuen iPhones. Die Vorderseite besteht bis auf die Ohrmuschel komplett aus Display. Aus diesem Grund ist der Bildschirm auch größer als der vom iPhone 8 Plus obwohl das Gehäuse kleiner ist. Anstelle des charakteristischen Homebuttons mit Touch ID (Fingerabdrucksensor) gibt es jetzt Face ID. Der kluge Algorithmus vom iPhone speichert euer Gesicht und entsperrt das Gerät, wenn ihr das das Display schaut. Laut Apple ist diese Technik sogar deutlich sicherer als Touch ID. Ob mit Brille, ohne Brille, mit Mütze oder Kopfhörern, das iPhone erkennt euch eigentlich immer.

Ein weiterer Punkt mit dem ich diesen Teil abschließen möchte ist die Brillanz des neuen Bildschirms. Apple hat sich endlich dazu entschlossen die OLED Technologie von Samsung in den iPhones zu verbauen. Dadurch sind die Farben deutlich kräftiger und der Bildkontrast, so wie ich es mir immer gewünscht habe.

iPhone X (links) im Vergleich mit dem iPhone 7 Plus (rechts).

 

Mein zweiter Eindruck

Nachdem ich das iPhone nun schon einige Wochen teste und ich mir einen sehr guten Eindruck in der Praxis machen konnte, bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen:

Das iPhone X ist endlich mal wieder ein iPhone, welches wirklich innovativ ist und im Vergleich zur Konkurrenz sehr stark ist. Dazu gehört nicht nur das große, neue Display sondern auch Eckdaten wie zum Beispiel das sehr gut funktionierende Face ID (auch im dunkeln), die bildstabilisierten Kameras, kabelloses Laden und ein neues frisches Design im klassischen Apple-Look.

Der Akku hat bei mir im Schnitt einen Tag gehalten bei einer durchschnittlichen Nutzung von WhatsApp, Netflix und co. Ich habe mich auch relativ schnell an den nicht vorhandenen Homebutton gewöhnt. Das hat mich sehr überrascht. Apple hat es geschafft, mich sehr schnell von dem Home Button umzugewöhnen. Mittlerweile ertappe ich mich sogar dabei auf dem iPhone 7 nicht mehr den Home Button nutzen zu wollen.

Schlussendlich bin ich wieder einmal von der Leistung des neuen iPhones begeistert. Bilder in der Lightroom App zu bearbeiten ist ein Kinderspiel. Die Programme laufen flüssig und Raw-Aufnahmen werden innerhalb von wenigen Sekunden verarbeitet und in bester JPEG-Qualität exportiert.

Wie bei dem iPhone 7 und dem iPhone 8 hat auch das iPhone X keinen Kopfhöreranschluss. Die mitgelieferten Kopfhörer haben wieder nur einen Lightning-Anschluss. An den Kopfhörern hat sich ansonsten nichts verändert. Wer Interesse an der kabellosen Variante hat, muss für ca. 180€ nochmal extra ins Portemonnaie greifen.

 

Das gefällt mir

Entgegen vieler Kritiken bin ich ein Freund der Öhrchen vom neuen iPhone X. Solange man die Software gut an den Bildschirm anpasst, hat der zusätzlich gewonnene Bildschirmplatz eine Menge Vorteile.  Beim Filme gucken, kann man zwei Wiedergabeoptionen einstellen. Eine mit schwarzen Rändern und eine mit komplett ausgefüllten Bildschirm, aber leicht gezoomten Bild. In den meisten Fällen kann ich es verkraften, wenn ein paar Informationen mir verloren gehen. Dafür habe ich auch wenig Raum aber einen riesigen Bildschirm.

Es macht wirklich sehr viel Spaß mit den neuen Porträt Modi zu spielen auf dem iPhone X. Es sind 4 neue dazugekommen: Studiolicht, Konturenlicht, Bühnenlicht und Bühnenlicht Mono. Besonders gefällt mir der Modus Konturenlicht. Die Aufnahmen sind wirklich beeindruckend. Die Übergänge von scharf zu unscharf werden immer sauberer.

 

Das gefällt mir nicht

Obwohl an dem Bildschirm eigentlich nichts auszusetzen ist, fehlt mich manchmal doch eine kleine Ecke um das iPhone ein wenig stabiler in der Hand zu halten. Da der komplette Bereich nun aber ein berührungsempfindlicher Bildschirm ist, fällt es mir manchmal schwer das iPhone richtig zu halten. Auch die vertikale Länge des Bildschirms ist teilweise einfach zu groß, weswegen ich manchmal noch meine andere Hand benutzen musste um den kompletten Bildschirmbereich nutzen zu können. Eine kleinere iPhone X Variante wäre da vielleicht auch nicht schlecht.

Natürlich darf ich an dieser Stelle auch nicht den Preis von dem iPhone X vergessen. 1.149 Euro für die „kleine“ 64 GB Variante sind definitiv zu teuer. An dieser Stelle kann ich euch auf jeden Fall eine Kombination aus Telefon Flatrate und Smartphone empfehlen.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit 1&1 entstanden. //Werbung
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