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Spiegelreflexkamera oder spiegellose Systemkamera

In den letzten Jahren ist der Marktanteil von spiegellosen Systemkameras immer größer geworden. Hersteller wie Sony oder Fujifilm stellen mittlerweile sehr hochwertige spiegellose Kameras her, die auf jeden Fall auch mit Spiegelreflexkameras mithalten können. In diesem Artikel versuche ich euch die Entscheidung für das perfekte System für euch leichter zu machen!

Technische Unterschiede

Technisch unterscheiden sich die beiden Systeme kaum voneinander. Mittlerweile haben spiegellose Systemkameras die gleiche Sensorgröße wie Spiegelreflexkameras und haben dementsprechend die gleiche Bildqualität. Der wesentliche Unterschied ist, dass spiegellose Systemkameras (wie der Name schon sagt) keine Spiegel mehr im Gehäuse haben. Dadurch wird das Bild kontinuierlich auf den Sensor projiziert. Ein entscheidender Vorteil davon ist der Größenunterschied zwischen den Kameras. Ohne den Platz für den Spiegelkasten, können die Gehäuse wesentlich kompakter gebaut werden.

Einsatzgebiete

Nach wie vor ist es noch so, dass Profis hauptsächlich Spiegelreflexkameras haben. Durch das größere Gehäuse liegen sie besser in der Hand und in den meisten Fällen gibt es ein zusätzliches zweites SD-Kartenfach. So kann sichergestellt werden, dass alle Bilder noch vorhanden sind, auch wenn eine Speicherkarte kaputt geht. Ein weiterer Vorteil für die Spiegelreflexkamera: Die Akkukapazität. Es ist leider einfach immer noch so, dass den spiegellosen Systemkameras ziemlich schnell sehr Saft ausgeht. Solltet ihr also lange Fototouren vorhaben und auf das kompaktes Gehäuse einer spiegellosen Systemkamera setzen, dann nehmt auf jeden Fall eine kleine Tasche voller Akkus mit (habe hier ein wenig übertrieben ;P).

Spiegelreflexkameras Spiegellose Systemkameras
Gehäusegröße ++
Akkukapazizät +
Objektivauswahl ++ +
Preis hier ist alles dabei: ab 200 € geht es ungefähr los.
Bildqualität kauft eine Kamera mit großen Sensor.

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